
Schön, dass Sie hier sind!
Wir, eine Gruppe Erwachsener, setzen uns zusammen aus einer Band und einer Singgruppe, die in der Region zwischen Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg und Pforzheim christliche Gottesdienste musikalisch mitgestaltet. Seit 1975 sind wir ganzjährig in wechselnden Kirchengemeinden mit unseren Liedern und unserer Musik unterwegs. Unsere Heimat ist die Region rund um Waghäusel.
Unser Hauptziel ist es hierbei, die Liturgie zu unterstützen und die Kernaussagen des Gottesdienstes mit unseren Liedtexten zu unterstreichen. Wir sind kein „vortragender Chor“, sondern wollen die Kirchenbesucher zum Mitsingen und Nachdenken bewegen. Die Auswahl der im Gottesdienst gespielten Lieder, erfolgt im Vorfeld individuell und thematisch angepasst, in enger Abstimmung mit den pastoral Verantwortlichen (Pfarrer, Pastoral -, Gemeindereferenten oder den Gemeindeteams). Wir bieten ein sehr breites, modern arrangiertes Lied -Repertoire, hauptsächlich aus dem Bereich „Neues geistliches Lied“, singen aber auch modernes und traditionelles Liedgut aus dem „Gotteslob“ oder den „Kreuzungen“, fast ausschließlich in deutscher Sprache.
Der „Hoffnungsschimmer“ hat keine wirtschaftlichen Interessen und deckt seine Aufwendungen durch eine Kostenbeteiligung der jeweiligen Kirchengemeinden.
Wir kommen gerne zur Gestaltung Ihrer besonderen Gottesdienste, singen und spielen aber auch sehr gerne bei "ganz normalen" Wochenendgottesdiensten. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf! Wir finden sicher einen Termin, an dem wir auch Ihren Gottesdienst unterstützen können. Wir würden uns freuen!
Winterfeier
Der Abend atmet Winter
Vor den Fenstern liegt die Kälte wie ein stilles Versprechen,
doch drinnen sammelt sich Wärme,
Stimme an Stimme, Herz an Herz.
Der Chor mit Band Hoffnungsschimmer feiert heute seine Winterfeier,
und schon der Name klingt wie ein leiser Akkord gegen die Dunkelheit.
Jacken werden abgelegt, Lachen bleibt hängen in der Luft,
und irgendwo stimmt jemand eine Melodie an,
die alle kennen, ohne sie benennen zu müssen.
Die Lichter glühen weich, als hätten sie gelernt, zuzuhören.
Instrumente ruhen für einen Moment,
doch sie erinnern sich an alles,
was sie getragen haben: an Probenabende,
an falsche Einsätze und richtige Augenblicke,
an das gemeinsame Atmen vor dem ersten Ton.
Draußen fällt vielleicht Schnee,
drinnen fällt Zeit – langsam, freundlich, fast unmerklich.
Im abgelaufenen Jahr hat der Verein fünfzig Jahre gezählt,
nicht in Zahlen, sondern in Stimmen.
Fünfzig Jahre Mut, weiterzusingen.
Fünfzig Jahre Zusammenkommen,
auch wenn das Leben dazwischenrief.
Ein halbes Jahrhundert aus Liedern, aus Pausen, aus Neubeginnen.
Alte Geschichten sitzen neben neuen Gesichtern,
und beide wissen: Sie gehören zusammen.
Heute ist kein Konzert, heute ist ein Innehalten.
Die Winterfeier ist ein warmer Punkt im Kalender,
ein Atemzug zwischen Gestern und Morgen.
Hoffnungsschimmer – das ist mehr als ein Name,
es ist das, was bleibt, wenn der letzte Ton verklungen ist:
das leise Wissen, dass man nicht allein singt.